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Get ready to paddle out!

Tipps und Sportübungen für besseres Paddeln
Vorbereitung ist alles um das nächste Mal genauso leichtfüssig zu paddeln

 Zugegeben, in der Schweiz zu leben bringt viele Privilegien und Vorteile mit sich. Dazu gehört das Meer leider nicht. Jeder Surfer, der schon einmal über längere Zeit landlocked war, kennt sicherlich dieses zerreissende Gefühl, diese Sehnsucht nach dem Meer und das Verlangen nach Salzwasser. Wenn es dann endlich so weit ist und Rucksack und Boardbag für den Kurztrip ans Meer gepackt sind, kann man sein Glück kaum fassen. Leichtfüssig rennt man kurze Zeit später mit dem Surfboard unter dem Arm den Strand entlang und lässt sich freudig in das kühle Nass fallen. Einige Paddelzüge später vergeht das Hochgefühl allerdings schnell, wenn einem wieder bewusst wird, dass es sich beim Surfen nicht nur um ein Lebensgefühl, sondern tatsächlich auch um eine Sportart handelt. Die erste Einheit endet damit, völlig ausser Atem an den Strand gespült zu werden und der Muskelkater vergeht eigentlich die ganze Woche nicht mehr. So erging es mir zumindest mehr als einmal (ich gebe es zu). Mit dem Ziel, es nicht mehr so weit kommen zu lassen und zukünftig jede Sekunde auf dem Meer geniessen zu können, habe ich in meine sonstige Sportroutine Übungen eingebaut, die speziell auf die Regionen des Körpers abzielen, welche beim Surfen besonders beansprucht werden. Dazu gehören natürlich vor allem Übungen für die Schulter- und Rückenmuskulatur, aber auch Cardiotraining und Übungen für die Körpermitte. Da Surfen aber bekanntlich den ganzen Körper beansprucht und ein Mindestmass an Körperbeherrschung und Flexibilität gefragt ist, gehört auch Yoga zu meiner Sportroutine (an dieser Stelle frage ich mich, wie viele von euch mit den Augen rollen).

 

Im Internet wimmelt es nur so von Beiträgen in Foren, Youtube Videos und Blogs rund um das Thema Surfworkout. Aus diesem Grund möchte ich euch hier nicht mit Bildern von mir in Leggins beim Ausführen von verschiedenen Übungen langweilen/antun (dazu müsste ich zudem noch mein Wohnzimmer aufräumen) und ob meine Yogalehrerin Freude hätte, wenn ich die Kamera im Unterricht laufen lasse, sei mal dahingestellt. Vielmehr möchte ich mit euch Seiten teilen, welche mir geholfen haben zu verstehen, warum eine Übung wichtig ist und sie so verständlich erklärt ist, dass ich keinen Arzt oder Duden mit auf meine Sportmatte nehmen musste.

Ela von SurfMySoul

Die liebe Ela lebt ihren (und auch meinen) Traum und reist immer den Wellen nach um die Welt. Ihre Abendteuer hält sie auf dem Blog SurfMySoul fest. In einem Gastbeitrag auf dem beliebtesten deutschen Surfblog von Julian (Surfnomade) beschreibt sie ihr ganz persönliches Surfworkout und fokussiert sich dabei hauptsächlich auf die Haltung, sowie Atem- und Yogaübungen. Ausserdem gibt sie wertvolle Tipps zur Entspannung und Regeneration nach dem  Surfen. Aber lest selbst: https://www.surfnomade.de/surf-workout/

 

Stefan von Travelonboards

 Für all diejenigen, welche schweissnass das Surfworkout beenden wollen, hat Stefan die richtigen Übungen zusammengestellt. Von Burpees über Liegestützen hin zu Paddelübungen an Land ist für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis etwas in diesem umfassenden Workout dabei. Zu jeder Übung findet sich ein Video mit einer klaren und sauberen Anleitung. Hier entlang für die geballte Ladung Paddlepower!

 

Heidi und Christian von meerdavon

 

Die beiden um die Weltreisenden Surfnomaden konzentrieren sich in ihrem Surfworkout vor allem auf die Beweglichkeit, welche beim Surfen in hohem Masse gefordert wird und auf Rotationsübungen. Jede Übung wird sauber beschrieben und mit Fotos illustriert. Ausserdem erklären die beiden den Mehrwert jeder Übung für deinen nächsten Surftrip. Wenn du nach den Plankes mit Knie Twist und  Back Rotations noch nicht genug hast, kannst du in einem weiteren Blogbeitrag zum Thema Surf Yoga weitere Inspiration für dein ganz persönliches Surfworkout finden.

 

Surf Bootcamps

 Falls du zu den Menschen gehörst, die sich gerne viel vornehmen und nichts davon umsetzen und auf etwas Gruppendruck angewiesen sind, sind Trainings unter Gleichgesinnten vielleicht genau das richtige für dich. Für die landlocked Zürcher unter euch können wir die Surf-Bootcamps von Bootcamper (und bald auch von Wave-Up) empfehlen. Ein Training dauert 60 Minuten und konzentriert sich auf alle Körperstellen, welche beim Surfen besonders beansprucht werden, also alle. Trainiert wird bei jedem Wetter draussen und ohne Geräte, dafür mit Parkbänken und Strassenlaternen. Nach dem Training lädt die lockere und entspannte Atmosphäre rund um die City Wave von Urbansurf noch zum verweilen und erholen ein.

 

- T

 


 

Mit diesen Tipps und Übungen sollte euch nichts mehr im Wege stehen und baut ihr diese regelmässig in eure Sportroutine ein, kann ich euch versichern, dass ihr die Zeit auf dem Wasser zukünftig noch mehr geniessen könnt.

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Kommentare: 1
  • #1

    Susanne (Freitag, 24 August 2018 11:04)

    Danke für die super Paddle Tipps! Hoffentlich komm ich bald wieder Mal aufs Wasser, das ist bekanntlich die beste Übung